Die Alte Synagoge Essen - Haus jüdischer Kultur
Die 1913 am Steeler Tor erbaute Synagoge diente bis 1938 einer lebendigen und vielschichtigen jüdischen Gemeinde als Versammlungsort. Heute lädt die Alte Synagoge als Haus jüdischer Kultur Menschen der ganzen Stadt Essen und darüber hinaus zur Begegnung ein. Jährlich besuchen rund 30.000 Menschen das Gebäude; Schulklassen und Interessengruppen aus ganz Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus nutzen die Gelegenheit für Führungen und Workshops. Vorträge, Konzerte und Wanderausstellungen im Gebäude laden zu Begegnungen und zum Austausch ein.
Die Alte Synagoge im Film
2010 wurde die Alte Synagoge als Haus jüdischer Kultur mit neuer Dauerausstellung und neuem Konzept wiedereröffnet. Mit der Ausweitung der Bildungsarbeit auch in neue Zielgruppen wendet sich die Alte Synagoge ihrer eigenen Bedeutung als wichtigste Bildungsstätte zu den Judentümern im Ruhrgebiet stärker zu.
Die Alte Synagoge in Essen
Die Alte Synagoge befindet sich als Haus jüdischer Kultur im Herzen Essens. Das Baukunstwerk gehört zu den größten Synagogenbauten Europas aus der Anfangszeit des 20. Jahrhunderts. Das Gebäude von 1913 ist einer der größten Synagogenbauten Europas. Nach den Zerstörungen 1938 ist es heute Kultur-, Bildungs- und Begegnungsstätte mit den Judentümern für das ganze Ruhrgebiet und darüber hinaus.
Die Alte Synagoge in der Geschichte und Gegenwart
Nach den Zerstörungen 1938 ist es heute Kultur-, Bildungs- und Begegnungsstätte mit den Judentümern für das ganze Ruhrgebiet und darüber hinaus.
Die Alte Synagoge als Ausstellungsort
Neben der Dauerausstellung zur lebendigen jüdischen Tradition und der Essener jüdischen Geschichte laden vielseitige Wechselausstellungen zum Kennenlernen eher unerwarteter Vielfalten der Judentümer kennen.
Die Alte Synagoge als Begegnungsort
Die Alte Synagoge ist weit mehr als ein Museum. Über Konzerte, Bildungsarbeit, Veranstaltungsreihen, Ausstellungen und Gespräche ist sie ein Zentrum jüdischer Bildung und Begegnungsstätte weit über Essen hinaus.
Die Alte Synagoge und Bildung
Die Alte Synagoge als Bildungsstätte zur lebendigen jüdischen Tradition liegt im Herzen des Ruhrgebietes. Sie richtet sich an alle Alters- und Zielgruppen von den Kindergärten bis zu den Universitäten und weit darüber hinaus. Die Pädagogik des Hauses schafft dabei einen niedrigschwelligen und umfangreichen Zugang zur eigenen jüdischen Tradition der Besuchergruppen und in der Region.
Zeichnerisches Video der Alten Synagoge (von Sascha Biermanns)
Die Alte Synagoge wurde 1913 für die jüdische Gemeinde in Essen mit ihren rund 3.500 Personen erbaut. Sie war damals einer der größten Stahlbetonbauten in Deutschland, weshalb die Mauern des Gebäudes sowohl die Pogromnacht 1938 als auch die Bombardierungen der Stadt im 2. Weltkrieg überstanden. Hier bekommen Sie einen Eindruck.
Die Alte Synagoge in Geschichte und Gegenwart
1913-1938
Die Alte Synagoge wurde 1913 für die jüdische Gemeinde in Essen mit ihren rund 3.500 Personen erbaut. Das damals als „Neue Synagoge" bezeichnete jüdische Gotteshaus diente der Gemeinde nur 25 Jahre.
1938 - 1945
Nach 1933, der Zeit des Nationalsozialismus, wurden auch in Essen jüdische Personen ausgegrenzt, zur Flucht gezwungen oder ermordet. Die lange jüdische Tradition der Stadt wurde auch hier zerstört.
Nach 1945
Mit dem Zusammenbruch Deutschlands 1945 endete auch in Essen der 2. Weltkrieg. Eine neue, kleine jüdische Gemeinde entstand. Das Gebäude wurde an die Stadt übertragen und seit 1980 als Alte Synagoge erst als Gedenk-, dann als Begegnungsstätte genutzt.
Heute
Seit 2010 steht die Alte Synagoge als Haus jüdischer Kultur für Besuchergruppen offen. Heute stehen die lebendigen jüdischen Traditionen in ihrer Vielfalt im Mittelpunkt der Begegnungsmöglichkeiten mit Konzerten, Gesprächen und Veranstaltungen.